Worte von Yongjia Xuanjue (665-713)
"Der Geist ist die Wurzel, der Dharma der Staub. Beide sind wie Bilder im Spiegel. Entfernt man den Staub, erstrahlt das Licht. Sind Geist und Dharma vollkommen verschwunden, ist unser Wesen wahrhaft wirklich. Oh, diese Zeit ist gezeichnet von der Entartung des Dharmas, die Menschen sind nicht mehr glücklich, und es ist schwer sie zu führen. Sie sind weit entfernt von Weisheit und Heiligkeit, und sie hängen falschen Ansichten an. Die Dämonen sind mächtig, der Dharma ist schwach, und der üble Hass verbreitet sich allerorten. Sie hören die Unterweisung vom Tor zur wahren Lehre Buddhas, doch ach, sie weisen sie zurück, zerschlagen sie in tausend Stücke wie einen Ziegel, und können die ursprüngliche Form nicht mehr finden."
Wie zeitlos ist dieser schöne Text des Dharma-Nachfolgers von Huineng (C) = Daikan (J)
Quelle: SHODOKA - Satori hier und jetzt
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