Liliane Ortwein

Liliane Ortwein
Die kontemplative gegenstandsfreie Meditation nach der Linie „Wolke des Nichtwissens„ hat sich aus der Tradition der abendländisch-christlichen Mystik weiterentwickelt. Dieser transpersonale spirituelle Weg kann es Menschen erleichtern, die Erfahrung von Stille, friedvoller Gelassenheit und Einheit auf dem Kissen auch im Alltag zu leben. In unserer Welt voller Ablenkungen und Herausforderungen ist es eine Bereicherung für unser Leben, erfahren zu dürfen, dass wir nicht getrennt sondern alle in Liebe miteinander verbunden sind.

In diesem Prozess der Veränderung begleite ich Menschen gern. Ich leite die Abendmeditation an Donnerstagen, gebe Kontemplationskurse für Kinder, junge Erwachsene, für Beginner und für erfahrene Meditierende. Darüber hinaus praktiziere ich eine Meditation mit Klangschalen, die zu einer Vertiefung des Gewahrseins führen kann, sowie eine Meditation der Herzöffnung, die sich an der Mitgefühlsmeditation nach Pema Chödrön orientiert.

Ich bin verheiratet, habe einen erwachsenen Sohn, lebe seit vielen Jahren in Berlin und habe dort an der Universität der Künste studiert. 1994 wurde ich Zen-Schülerin von Willigis Jäger. Meinen spirituellen Weg vertiefte ich seit 2003 mit der Koan-Praxis bei Willigis Jäger, Doris Zölls und Christine Paterok. Und später spürte ich deutlicher, dass ich mich mehr der abendländischen Tradition und Kultur verbunden fühle. Meine Lehrerin Ulrike Röder und der Leiter der Kontemplationslinie Fernand Braun haben mich auf meinem Weg zur Kontemplationslehrerin begleitet und mich meine eigene Note entwickeln lassen. Im Jahr 2026 wurde ich zur Lehrerin ernannt.

Aus dem Bekenntnis von Willigis sind mir diese Zeilen besonders wichtig:

„Das EINE ist meine wahre Natur
und die Natur aller Wesen.“