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720 - 814
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Pai-chang Huai-hai (jap. Hyakujo Ekai) (chin. auch Po-chang Hui-hai)
Pai-chang begründete die seitdem für das Zen eigentümliche monastische Tradition, indem er genaue Regeln für das Leben und den Tagesablauf in einem Zen-Kloster aufstellte. In der Tradition von Tao-hsin, dem 4. Patriarchen des Zen in China, der die erste selbstversorgende Gemeinschaft von Zen-Mönchen gegründet hatte, betonte Pai-chang die Bedeutung der Verbindung der meditativen Praxis mit täglicher Arbeit im Kloster und auf dem Feld. Pai-chang ist aber nicht nur für sein organisatorisches Talent bekannt, sondern vor allem für seine tiefe Zen-Erfahrung und große Weisheit, auf die schon der Mönchsname hinweist, den er von seinem ersten Meister, Tao-chih, erhielt: Huai-hai, d. h. "(Der den) Ozean (der Weisheit im) Busen (trägt)".
| Aufentshaltsort: |
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China |
| Richtung: |
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Südliche Schule |
| Dharmanachfolger von: |
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Ma-tsu Tao-i (jap. Baso Doitsu) |
| Dharmanachfolger: |
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Huang-po Hsi-yün (jap. Obaku Kiun) |
| Schriften: |
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Tun-wu ju-tao yao-men-lung, eine grundlegende Zen-Schrift über die "plötzliche Erleuchtung". |
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